Heinrich-Böll-Schule
Letztes Update: 17.09.2007
Industrialisierung Industrialisierung_Test

Test (Übung) 8. Schuljahr Geschichte                          06/07

 

Thema: Industrialisierung                                                         Name:_______________________

 

1. Was war für die Industrialisierung zu Beginn des 19. Jahrhunderts sehr wichtig?

a) die Dampfmaschine                                                 

b) die Atomkraft                                                         

c) die Wasserkraft                                                     

d) die Windmühlen                                                      

e) der Ottomotor                                                        

f) die Elektrizität                                                          

g) die Befreiung von natürlichen Energien                     

h) die Muskelkraft von Mensch und Tier                      

i) höhere Erträge in der Landwirtschaft                         

k) die christliche Religion                                             

l) wissenschaftliche Erforschung der Natur                   

 

2. In der Landwirtschaft wurden zu Beginn der Industrialisierung viele Menschen überflüssig, die dann in der Stadt in den Fabriken arbeiten konnten. Warum konnte man in der Landwirtschaft auf viele Arbeitskräfte verzichten?

a) Der Arbeitstag auf dem Bauernhof wurde von 16 auf 32 Stunden

verlängert, so dass man auf die Hälfte der Arbeitskräfte verzichten konnte.                              

b) Die Landwirtschaft wurde produktiver.                                                                              

c) Durch Zuchtwahl und Saatgutauslese konnte man mehr

Getreide, Milch und Fleisch herstellen.                                                                                    

d) Es starben so viele Menschen, dass weniger Lebensmittel

benötigt wurden. So konnte man auf viele Arbeitskräfte

in der Landwirtschaft verzichten.                                                                                            

 

3. Im 19. Jahrhundert stieg die Bevölkerungszahl in Westeuropa stark an. Die Ursachen waren:

a) bessere Hygiene, unter anderem durch konsequente

Trennung von Frisch- und Schmutzwasser                                                                  

b) Die Männer hatten mehr Zeit, sich um die Frauen zu kümmern.                               

c) Schutzimpfung gegen Pocken                                                                                 

d) Chemotherapie bei Krebserkrankungen                                                                  

e) Weniger Verkehrstote durch die Erfindung der Ampel                                             

f) Durch neue Produktionsmethoden in der Landwirtschaft

konnten viel mehr Menschen mit Nahrungsmitteln versorgt werden.                             

 

4. Was versteht man unter einer Manufaktur?

a) Die Arbeit ist in viele kleine Schritte eingeteilt.                                                         

b) Arbeiter ohne Ausbildung können die Arbeit verrichten.                                          

c) Qualifizierte Handwerker erledigen die Arbeit.                                                        

d) Die einzelnen Schritte zur Herstellung eines Produktes

müssen geplant und kontrolliert werden.                                                                      

e) Manufaktur bedeutet: Hier wird mit Hand und Fuß gearbeitet.                                 

f) Es können mehr Gegenstände in kurzer Zeit

für wenig Geld hergestellt werden.                                                                              

g) Die Besitzer der Manufakturen werden in der Regel sehr reich.                                

h) Viele hochqualifizierte Handwerker arbeiteten als

Arbeiter in den Manufakturen, weil sie dort viel Geld verdienten.                                 

5. Benenne die Unterschiede zwischen einer Manufaktur und einer modernen Fabrik!

a) In einer Manufaktur wird die Arbeit zur Herstellung

eines Produktes nur von einer Person (Handwerker) erledigt.                                      

b) In einer modernen Fabrik werden Maschinen wie der

Otto- bzw. Elektromotor bzw. die Dampfmaschine eingesetzt.                                     

c) Die modernen Fabriken waren die Vorläufer der Manufakturen.                              

d) Durch den Einsatz moderner Maschinen sind die Fabriken

unabhängig von Naturkräften.                                                                                     

 

6. Welche sozialen Probleme ergeben sich durch die Industrialisierung?

a) Die Arbeitgeber versuchen die Arbeitszeit zu verlängern und

schädigen somit die Gesundheit der Arbeiter.                                                              

b) Auch Kinder müssen schwere Arbeiten erledigen

(u.a. in Bergwerken oder Backstuben).                                                                       

c) Die Unternehmer werden immer ärmer

und die Arbeiter immer reicher.                                                                                  

d) Um die Produkte besser und billiger verkaufen zu können,

versuchen die Unternehmer die Produktionskosten zu senken.

Das spüren die Arbeiter, wenn ihr Lohn gesenkt wird.                                                 

e) Die „überflüssigen“ Arbeitskräfte auf dem Land strömen

in die Stadt, um dort ihre Arbeitskraft zu verkaufen.

Da es in der Stadt nicht genug vernünftige Wohnungen gibt,

leben die Arbeiter zum Teil unter schrecklichen Bedingungen.                                      

 

7. Welche Reaktionen gibt es auf die sozialen Probleme der Arbeiter?

a) Die Arbeiter wehren sich gegen die Zumutungen in der Fabrik.                                

b) Der Staat verbietet die Einrichtung von Fabriken,

in denen mehr als 7 Stunden am Tag gearbeitet wird.                                                   

c) Der Staat bestimmt durch Gesetz, dass jeder Arbeiter

genug Geld zum Leben bekommt.                                                                               

d) Der Staat sorgt sich um die Gesundheit seiner Soldaten,

die vorwiegend aus der Arbeiterschicht stammen.                                                       

e) Der Staat richtet die Kranken-, Unfall- und Rentenversicherung ein,

um eine funktionsfähige Arbeiterklasse zu erhalten.                                                      

f) Der Staat beschränkt den Arbeitstag auf 10 bzw. 8 Stunden.                                   

g) Die Arbeiter streiken für höhere Löhne und kürzere Arbeitszeiten.                           

h) Die Arbeiter schließen sich in Gewerkschaften zusammen

und gründen in Deutschland die Sozialdemokratische Partei.                                        

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