Heinrich-Böll-Schule
Letztes Update: 17.09.2007

Vererbungslehre

Vererbung ist die Übertragung von Merkmalen von der vorhergehenden Generation auf die folgende Generation.

Johann Gregor Mendel (1822 - 1884)
(http://home.datacomm.ch/biografien/biografien/mendel.htm)

Die Lebewesen geben von Generation zu Generation Merkmale auf ihre Nachkommen weiter. Jahrhunderte lang bemühten sich Naturforscher, Ärzte und Philosophen hinter das Geheimnis des Erbgeschehens zu kommen. Erst 1865 veröffentlichte Mendel eine Arbeit: "Versuche über Pflanzenhybriden." Er hatte im Garten seines Klosters im großen Umfang Erbsenrassen gekreuzt, die sich jeweils nur in einem oder zwei Merkmalen voneinander unterschieden (z.B. Blütenfarbe, Wuchsform, Farbe und Gestalt der Samen). Die Verteilung dieser Merkmale auf die Nachkommen wertete er statistisch aus und fand so die grundlegenden Gesetze der Vererbung.
Erst 16 Jahre nach seinem Tod wurden die Vererbungsgesetze gleichzeitig und unabhängig voneinander durch drei Botaniker von Neuem entdeckt,
dem Deutschen Carl Erich Correns (1864-1933) (http://home.datacomm.ch/biografien/biografien/correns.htm),
dem Österreicher Erich von Tschermak-Seysenegg (1871-1962) (http://home.datacomm.ch/biografien/biografien/tschermak.htm)
und dem Holländer Hugo de Vries (1848-1935) (http://home.datacomm.ch/biografien/biografien/vries.htm).
Seither hat sich die Lehre von der Vererbung, die Genetik, stürmisch entwickelt.

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