Heinrich-Böll-Schule
Letztes Update: 17.09.2007

Schulprogramm der
Heinrich-Böll-Schule

 

Liebe Eltern,

Sie suchen eine Schule, die Ihr Kind fördert, in der es sich wohl fühlt und in der es Erfolgserlebnisse hat.
Vielen Schülern fällt das Lernen schwer, sie brauchen mehr Zeit und Zuwendung, und sie lernen besser, wenn der Unterricht handlungs- und anwendungsorientiert aufgebaut ist.
In diesem Sinne übernehmen wir Erziehungsarbeit und verstecken uns nicht hinter aufgestellten Zielkatalogen oder Standort-Handicaps.
Ein engagierter Einsatz unseres Lehrer-Teams sorgt für ein gutes Lernklima, weckt das Selbstvertrauen unserer Schüler und fördert die Lern- und Anstrengungsbereitschaft bis hin zur Eigenverantwortlichkeit.
Schulleitung und Kollegium danken Ihnen für Ihr Interesse an der Heinrich-Böll-Schule und hoffen auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

Inhalt:

Heinrich Böll

Präambel

Erziehungs- und Bildungsauftrag

Schwerpunkte der pädagogischen Arbeit

Gezielte Fördermaßnahmen

Vorbereitungsklassen ermöglichen die soziale und schulische Integration

Beratung, Schullaufbahn und Berufswahl

Moderne Kommunikationsmedien

Initiative ,13 plus':
Förderung und Freizeit

Konflikten vorbeugen

Klare Regeln und Sanktionen helfen

Pädagogische
Perspektiven

Schlussbemerkung

"Menschen sind wohl nur da halbwegs zu Hause, wo sie Wohnung und Arbeit finden, Freunde und Nachbarn gewinnen. Die Geschichte des Ortes, an dem einer wohnt, ist gegeben, die Geschichte der Person ergibt sich aus unzähligen Einzelheiten und Erlebnissen, die unbeschreiblich und unwiederbringlich sind."
Heinrich Böll,
Heimat und keine (1965)
Wir, die Heinrich-Böll-Schule, haben uns den nachfolgenden Grundsätzen verpflichtet. Sie orientieren sich am Leben und am Lebenswerk unseres Namensgebers.
Kritikfähigkeit, Toleranz, personale und soziale Kompetenz sind die Ziele unserer pädagogischen Arbeit. So versteht sich unsere Schule als Teil des lokalen Umfeldes. Hier möchte sie mitgestalten, sich einbinden und Engagement zeigen. Wir setzen uns für das friedliche Miteinander unterschiedlicher Kulturen, Nationalitäten und Religionen ein.
Dazu zählt auch die Zusammenarbeit mit allen kulturellen, sozialen und kirchlichen Einrichtungen der Stadt und des Kreises Neuss.
Präambel
Im Vordergrund aller Bemühungen steht das Wohl der Kinder und Jugendlichen. Ihre positiven Eigenschaften und ihre Persönlichkeitsentwicklung gilt es zu stärken. Die Erziehung zur Mündigkeit und Selbstständigkeit in sozialer Verantwortung bleibt oberstes Ziel unserer Schule. Dabei respektieren wir die individuelle Entwicklung eines jeden Schülers auf der Basis des gemeinsamen Lebens und Lernens.
Unsere Schule versteht sich als Gegenpol zum oftmals verwirrenden und gewaltverherrlichenden Angebot der Medien. Konkret bedeutet dies, dass die Heinrich-Böll-Schule ein Ort ist, der die Kinder und Jugendlichen im Umgang miteinander fördert und ihnen Schutz und Sicherheit bietet. Die im Grundgesetz verankerten Gedanken der Toleranz und Gleichheit sind nicht nur wichtige Lernziele für unsere Schüler, sondern auch die Kernpunkte unseres Schullebens.
Weitere Grundlagen der erzieherischen Arbeit ergeben sich aus Landesverfassung, Schulmitwirkungsgesetz, Allgemeiner Schulordnung und Allgemeiner Dienstordnung. Im Rahmen von pädagogischen Konferenzen ergänzen und verbessern wir die Schulordnung.
Erziehungs- und Bildungsauftrag
Schon bei der Einschulung, immer am zweiten Schultag, legen wir Wert darauf, dass die neuen Schüler schnell in unsere Gemeinschaft aufgenommen werden. Eine Einschulungsfeier mit den Eltern, eine Schulführung sowie eine Schulrallye mit Orientierungsaufgaben erleichtern den Einstieg.
Die Schüler dort abholen, wo sie stehen - dieser Grundsatz bildet zu Beginn der Doppeljahrgangsstufe 5/6 die Plattform des Unterrichts. Schüler aus dem Einzugsbereich von acht Grundschulen sowie die Rückläufer aus der Jahrgangsstufe 6 müssen sich zur Klassengemeinschaft an der neuen Schule zusammenfinden. Deshalb wollen wir ein positives Lernklima schaffen, das die Kinder motiviert, die unterschiedlichen Lernmöglichkeiten und Kenntnisse integriert. Hierzu gehört auch die Betonung des Klassenlehrerprinzips. Je nach personellen Möglichkeiten der Schule werden die Klassenlehrer mit 12 bis 15 Unterrichtsstunden in ihren Klassen eingesetzt. Die Schüler leben sich schneller in ihr neues Umfeld ein. Sie haben einen vertrauten Ansprechpartner.
Gleichzeitig legen die Jahrgangsstufen 5 und 6 den Grundstein für die Leistungsdifferenzierung in den Stufen 7 und 8 und bereiten so auf den Unterricht in den Doppeljahrgangsstufen bis zur zehnten Klasse vor.
Schwerpunkte der pädagogischen Arbeit
Schon in den Eingangsklassen bietet die Schule ihren Schülern umfangreiche Fördermaßnahmen an. Hierzu zählen unter anderem Förderunterricht in den Fächern Deutsch und Englisch, um eine gemeinsame Lernbasis zu erreichen. Außerdem zählt die Hausaufgabenbetreuung zu unserem Förderprogramm.
Sprechanlässe schaffen wir für stark sprechgehemmte Kinder und für Schüler mit großen Defiziten in der deutschen Sprache. Handpuppen können hier sehr hilfreich sein. Sie erleichtern den Kindern und Jugendlichen das Sprechen.
Eine besondere Förderung erhalten auch die sehr leistungsstarken Schüler im Verlauf des 6. Schuljahres, um ihnen gegebenenfalls einen Schulformwechsel zu ermöglichen. Gleichzeitig wird so die Leistungsdifferenzierung nach Grund- und Erweiterungskursen in den Fächern Englisch und Mathematik ab dem 7. Schuljahr vorbereitet.
In jedem Schuljahr werden regelmäßig für alle Klassenstufen Förderstunden eingeplant. Die Schüler haben hier die Möglichkeit, Lerndefizite in den Hauptfächern aufzuarbeiten.
Gezielte Fördermaßnahmen
Die Heinrich-Böll-Schule ist die einzige Hauptschule in Neuss, die ausländische Schüler ohne oder mit geringen Deutschkenntnissen auf den Unterricht in den Regelklassen vorbereitet. Drei den unterschiedlichen Sprachkenntnissen angepasste Vorbereitungsklassen führen die Kinder und Jugendlichen aus 18 Nationen an das Lernen in den Regelklassen heran. Erreicht wird dieses Ziel durch 10 bis 14 Stunden Deutschunterricht in der Woche. Für Seiteneinsteiger, die im Laufe des Schuljahres in die Vorbereitungsklassen aufgenommen werden, besteht zusätzlich die Möglichkeit, am Nachmittag Lerndefizite aufzuholen.
Zu unserem Integrationskonzept gehört auch die Zusammenarbeit mit außerschulischen Institutionen. So werden für Schulabgänger aus den Vorbereitungsklassen nach Möglichkeit Betriebspraktika angeboten. An Betriebsbesichtigungen nehmen alle Schüler der Vorbereitungs-
klassen teil.
Darüber hinaus arbeitet unsere Schule mit Vereinen und Einrichtungen der ausländischen Mitbürger zusammen. Kommunale und kirchliche Institutionen der Stadt Neuss helfen bei der sozialen Integration der Kinder und Jugendlichen.
Vorbereitungsklassen ermöglichen die soziale und schulische Integration
Beratungstätigkeit in der Schule ist grundsätzlich ebenso wie Unterrichten, Erziehen und Beurteilen die Aufgabe aller Lehrerinnen und Lehrer. Sie bezieht sich vor allem auf die Beratung von Schülerinnen und Schülern und deren Erziehungsberechtigte. Im Vordergrund stehen dabei Fragen zur Schullaufbahn sowie die beruflichen Bildungswege einschließlich der Berufswahlorientierung. Ebenso beraten alle Lehrerinnen und Lehrer bei Lernschwierigkeiten und Verhaltensauffälligkeiten.
Zur Bewältigung, zumindest zur Linderung von Konflikten zwischen den Schülern, zwischen Lehrkräften und Schülern oder zwischen Schülern und ihren Erziehern verfügt die Schule über einen ausgebildeten Beratungslehrer. Ihm stehen laut Stundenplan drei Unterrichtsstunden pro Woche zur Verfügung. Einzel- oder Gruppenberatungen sind während der Unterrichtszeit möglich.
Beratungsmöglichkeiten in Stichworten:
- Beratung bei Einzelproblemen schulischer und persönlicher Art
- Hilfestellung bei Konflikten in der Gruppe
- Stabilisierung einzelner Schüler durch besondere Zuwendung
- Hilfestellung bei der Integration von Außenseitern
- Aufbau von Selbstbewusstsein, Angstbewältigung
- Unterstützung im schulischen Alltag
- Schullaufbahnberatung
- Hilfe bei Kontakten zu außerschulischen Einrichtungen
Ein wichtiges Ziel von allgemein bildenden Schulen,
Betrieben und Organisationen der Wirtschaft ist es,
kooperativ zusammenzuarbeiten.
Eine Aufgabe der Schule besteht darin, die Schüler zu einer fundierten Berufswahlentscheidung zu befähigen und sie für verantwortungsvolle Tätigkeiten in der Berufs- und Arbeitswelt zu erziehen.
Daher werden von Klasse 8 bis zur Klasse 10 Schülerpraktika durchgeführt. Für die Klasse 8 ist ein dreiwöchiges Einführungspraktikum, für die Klasse 9 ein dreiwöchiges Kontrastpraktikum vorgesehen. So lernen die Schüler die Arbeits- und Berufswelt unmittelbar kennen und machen sich mit ihrer sozialen Wirklichkeit vertraut. Auch Schüler, die schon vor der 9. Klasse das 10. Pflichtschuljahr erreichen, nehmen am Schülerbetriebspraktikum teil. Auch sie sollen sich auf die Berufswelt vorbereiten. Alle Schüler
führen Praktikumsmappen. Sie orientieren sich an den Ausbildungsberichten während der Lehrzeit und bereiten so auf die Berufsausbildung vor.
In der Klasse 10A findet dann ein einjähriges Neigungspraktikum statt. Die Schüler besuchen an einem festgelegten Tag in der Woche während des gesamten Schuljahres ihren Praktikumsbetrieb. Die Klassenlehrer betreuen sie intensiv. Teilweise haben sie selbst durch Betriebspraktika Einblicke in die Berufswelt gewonnen. Für die Schüler, die Betriebe, die Institutionen und die berufsbildenden Schulen sind sie Ansprechpartner. Begleitet wird diese Form der Berufswahlvorbereitung durch Elterninformationen, durch Besuche des Berufsinformationszentrums in Mönchengladbach (BIZ), durch Beratungsgespräche und Einzelberatungen und durch die örtliche Berufsberatung. Eintägige Betriebserkundungen gehören ebenfalls dazu.
Zusätzlich zu den Praktika besuchen die Schüler der Heinrich-Böll-Schule Bewerbungsseminare der örtlichen Bankinstitute. Einstellungstests werden in Zusammenarbeit mit den Ausbildungsabteilungen der Krankenkassen
simuliert. Hinzu kommen Unterrichtsgänge zu den Industrie- und Handelskammern sowie zu den berufsständischen Vertretungen im Einzugsbereich der Stadt Neuss.
Beratung, Schullaufbahn und Berufswahl
Damit unsere Schüler nicht unvorbereitet auf die neuen Informationstechnologien stoßen, lernen sie in Kleingruppen am Computer die Grundtechniken der Textverarbeitung, der Tabellenkalkulation und den Umgang mit Datenbanken. Neben den Themen Musik und Spielen sowie ,Steuern und Regeln' ist auch die Bildbearbeitung am Computer eines unserer Lernziele.
Die Schüler suchen Informationen im Internet. Sie lernen die Funktionen des Netzes als Unterhaltungs- und Kommunikationsmedium kennen, chatten und schreiben
E-Mails. Des Weiteren beschäftigen sich die Schüler mit der Programmiersprache HTML und bauen Seiten für das Internet. Sie erhalten die Gelegenheit, sich im Web selbst vorzustellen. Dies erleichtert ihnen vielleicht die Suche nach einem Ausbildungsplatz.
Ebenfalls ein Thema sind die Gefahren des Internets. Die Jugendlichen sollen die Chancen des Mediums realistisch einschätzen. Ausländische Mitschüler bleiben über das Web mit ihrem Heimatland in Verbindung.
Die vorhandene Computersoftware für die einzelnen Fächer bereichert die Unterrichtsmethoden und -inhalte: in Chemie durch die Simulation chemischer Reaktionen, in Mathematik durch die Arbeit mit Lernprogrammen, in den Sprachen durch Vokabeltraining und Übersetzungsprogramme, in Technik durch neue Mess- und Regeltechniken sowie in Musik durch Musikproduktionen am PC.
Moderne Kommunikationsmedien
Als pädagogische Perspektive planen wir, uns an der Initiative ,13 plus' der Landesregierung zu beteiligen. In Zusammenarbeit mit öffentlichen Trägern wollen wir unseren Schülern der unteren Jahrgänge ein Freizeit- und Förderungsangebot machen. Nach 13 Uhr sollen an mindestens vier Tagen der Woche neben der besonderen Förderung von leistungsschwachen Schülern Bastelkurse, Theater- und Tanzgruppen, ein Internetcafé, Arbeitsgemeinschaften im Bereich Technik und Naturwissenschaften sowie besondere Angebote für Mädchen, zum Beispiel Selbstverteidigungskurse, stattfinden. Zur Initiative ,13 plus' soll auch ein Mittagstisch für Schüler gehören, der gemeinsam mit einer Nachbarschule realisiert wird. Initiative ,13 plus': Förderung und Freizeit
Ein Schwerpunkt des Lernens an der Heinrich-Böll-Schule ist das Lernen mit Herz und Verstand. Unterschiedliche Kulturkreise treffen aufeinander und bieten unseren Schülern die Möglichkeit, den eigenen Blickwinkel zu erweitern. Ziel bleibt es, Strategien zur gewaltfreien Lösung von Konflikten zu vermitteln. Dabei ist es wichtig, dass die Schüler nicht nur das eigene Ich sehen, sondern auch den anderen Menschen mit seinen Bedürfnissen und Wünschen wahrnehmen und respektieren.
Folgende Strategien sollen die Eigen- und Fremdwahrnehmung schärfen:
- Schüler-Streit-Schlichter-Programme
- Schülerpatenschaften für die 5./6. Klassen
- Soziales Lernen in den Klassenverbänden
- Übungen zur Entspannung und Konzentration
- Erlernen von Techniken zur akuten Konfliktbewältigung
Konflikten vorbeugen
Zur Sicherung der pädagogischen Bemühungen erfolgt ein kontinuierlicher Erfahrungsaustausch zwischen Fach- und Klassenlehrer über Verhaltensauffälligkeiten von Schülern. Hierzu zählt auch die kollegiale Fallberatung. Aus gemeinsamen Überlegungen sind folgende Maßnahmen auf der Grundlage unserer Schulordnung entwickelt worden:
1. Gewaltakte und Rücksichtslosigkeiten werden nicht geduldet, weder Lehrern noch Schülern gegenüber.
2. Pädagogische Einflussnahme vollzieht sich stufenweise, beginnend mit der einfachen Ermahnung bis hin zur Ordnungsmaßnahme. Das heißt im Einzelnen: Gespräch, Beratung, Ermahnung, Rüge/Tadel, Eintragung ins Klassenbuch, Nacharbeit unter Aufsicht, häusliche Nacharbeit, Ausschluss von der laufenden Unterrichtsstunde, schriftliche Mitteilung an die Erziehungsberechtigten (mündliche oder telefonische Mitteilung bereits in der Anfangsphase). Je nach Sachverhalt wird frühzeitig das Jugendamt informiert oder die Hilfe des Schulpsychologischen Dienstes in Anspruch genommen. Erst wenn alle anderen Maßnahmen gescheitert sind, werden Ordnungsmaßnahmen nach der Allgemeinen Schulordnung angewendet. Die Klassenkonferenzen verstehen sich in erster Linie als Beratungsinstanzen.
3. Bei allen Maßnahmen werden die Persönlichkeitsrechte des betroffenen Schülers beachtet.
4. Der verhaltensauffällige Schüler muss zur Einsicht seines Fehlverhalten geführt werden und entsprechend seiner Möglichkeiten entstandene Schäden beseitigen.
5. Die Erziehungsmaßnahmen werden mit Konsequenzen durchgeführt, das heißt, die Schüler müssen wissen, dass Verstöße gegen die Schulordnung Folgen haben.
6. Die Erziehungsberechtigten werden in den Erziehungsprozess intensiv eingebunden. Das gilt sowohl für die Eltern der verhaltensauffälligen Schüler als auch für die Eltern der anderen Konfliktparteien.
7. Mit der Schulpflegschaft findet ein enger und vertrauensvoller Austausch über alle Fragen der Erziehung statt.
8. Das gleiche gilt für die Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule.
Klare Regeln und Sanktionen helfen
Beginnend mit den fünften Schuljahren soll zukünftig die Freiarbeit der Schüler ausgebaut werden. In diesen Lernphasen bestimmt die Lerngruppe ihr Lerntempo eigenständiger als dies bei anderen Unterrichtsformen möglich ist. Dies eröffnet den Kindern und Jugendlichen die Chance, das eigenverantwortliche Arbeiten zu lernen. Außerdem können wir die unterschiedlichen Eingangsvoraussetzungen zu Beginn der 5. Jahrgangsstufe besser auffangen: Leistungsschwache Schüler arbeiten ihre Lerndefizite auf; leistungsstarke Schüler erhalten eine besondere Förderung, weil der zusätzliche Unterrichtsstoff auf ihr Leistungsverhalten abgestimmt ist. Zusammen mit der Möglichkeit des eigenverantwortlichen Arbeitens erhöht dies die Motivation der Schüler.
Für kranke Schüler erwägt die Schule einen besonderen Service: Übungs- und Arbeitsblätter sollen in Zukunft auch über die Homepage der Schule im Internet abrufbar sein. Dies ermöglicht denjenigen, die auf Grund gesundheitlicher Probleme länger abwesend sind, den Zugriff auf den aktuellen Unterrichtsstoff. Lerndefizite lassen sich so verringern, die Kinder und Jugendlichen wissen, was in der Schule passiert. Gleichzeitig können alle anderen Schüler diesen Aufgabenpool als Wiederholungs- und Übungsbibliothek nutzen. Auch dies verstehen wir als eine gezielte Fördermaßnahme.
Allerdings ist bei all diesen Überlegungen zu berücksichtigen, dass es immer noch eine erhebliche Zahl von Jugendlichen gibt, die über keinen Zugang zum Internet oder gar über keinen Computer verfügt. Um diese nicht zu benachteiligen werden die auf der Homepage eingestellten Arbeitsblätter auch in schriftlicher Form vorgehalten.
Pädagogische Perspektiven

Wir, das Kollegium und die Schulleitung der Heinrich-Böll-Schule, hoffen, dass Sie, liebe Eltern, nun ein bisschen besser wissen, was Sie und Ihre Kinder erwartet, wenn Sie sie uns anvertrauen. Gerne begrüßen wir Sie an unserer Schule und würden uns freuen, wenn Sie sich mit Fragen, Anregungen und Problemen an uns wenden.

Ihre Heinrich-Böll-Schule.

Schlussbemerkung
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